Die Pagoden von Leistungssport Austria zählten bei der 24. Auflage des Tag des Sports am Wiener Heldenplatz zu den Hot Spots. Ob Griffkraft-Challenge oder Maxi-Nutrition-Glücksrad, ob 3D-Körperscan, Fotobox oder Biogena-Verkostung – von 10 bis 18 Uhr herrschte Hochbetrieb.

Unter den Besucher:innen waren auch viele Stakeholder aus Politik, Sport und Wirtschaft. Leistungssport-Austria-Vorstand Stefan Grubhofer und Rudolf Leber, Vorsitzender der Mitgliederversammlung, begrüßten unter anderem Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt (unten links), die es sich nicht nehmen ließ, ihre Griffkraft zu testen.


Ebenfalls zu Gast:
Agnes Prammer, Obfrau des Parlamentarischen Sportausschusses, NADA-Austria-Präsident Michael Cepic, BSFZ-Südstadt-Geschäftsführerin Niki Kliment (Bild unten Mitte) und Martin Gratzer, Geschäftsführer von Biogena One, das sich zahlreiche Besucher:innen an der Biogena-Bar schmecken ließen.

Aus dem Verbandsbereich konnte das LSA-Team u.a. Sport-Austria-Vizepräsident und Ringsport-Präsident Thomas Reichenauer, ÖLV-Präsidentin Sonja Spendelhofer, die auch bei der Live-Übertragung vom Frauen-Speerwurf-WM-Finale mitfieberte, Sportunion-Vizepräsidentin Michaela Huber, NADA-Geschäftsführer Michael Cepic, ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold, Hockey-Präsident Walter Kapounek, die Generalsekretärin des Schwimmverbandes, Julia Powischer, deren Pendants im Triathlon- und Ruderverband, Herwig Grabner und Norbert Lambing, sowie ÖTTV-Sportdirektorin Liu Jia (im linken Bild unten rechts) willkommen heißen.

Auch zahlreiche Athlet:innen gaben sich in den Leistungssport-Austria-Pagoden ein Stelldichein und ließen Erinnerungsfotos in der Fotobox anfertigen. Unter ihnen: Tim Wafler, Weltranglistenführender Bahnrad (unten links am Biogena-Stand), das Frauen-Faustball-Nationalteam, drei Viertel unserer goldenen EM-Lagenstaffel von 2024 – Bernhard Reitshammer, Heiko Gigler und Valentin Bayer (Bild oben rechts), Tischtennis-EM-Bronzemedaillengewinner im Doppel, Maciej Kolodziejcyzk, EYOF-Goldmedaillengewinnerin Nina Skerbinz (Mädchen Einzel/Bild oben links), Trampolin-Olympiateilnehmer Benny Wizani (ganz unten links), Triathlon-Olympiateilnehmerin Julia Hauser und Judoka Stephan Hegyi.

Zahlreiche Freizeitsportler:innen versuchten sich am Hightech-Kraft-Trainingsgerät Voltra, ließen ihren Körper am Scaneca 3D-Körperscanner (oben rechts) vermessen, stellten sich der Griffkraft-Challenge. Die Sieger:innen in den vier Kategorien erhielten Packages der LSA-Partner MaxiNutrition und Biogena. Zahlreiche MaxiNutrition-Goodies wechselten auch am Glücksrad im großen Stil den Besitzer, Bahnrad-Ass und Testimonial Raphael Kokas assistierte den zahlreichen Gewinner:innen (unten rechts).

Christoph Triska (li.) und Heidi Sykora, Abteilungsleiter für Sportwissenschaft bzw. Sporttherapie, mit Benny Wizani und Tim Wafler.

Mit gleich zwei Pagoden und einer Kooperation mit dem Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport ist Leistungssport Austria morgen am Tag des Sports 2025 am Wiener Heldenplatz dabei.

Das Bundesinstitut für den Leistungs- und Spitzensport bietet bei der 24. Auflage des Sportfestivals von 10 bis 18 Uhr allen Besucherinnen und Besuchern mannigfaltige Möglichkeiten, aktiv zu werden, sich zu messen, zu testen und zu gewinnen.

  • Mach mit bei der Griffkraft-Challenge! Den Sieger:innen in den Kategorien U 16 männlich und weiblich winkt je ein Package von Makronährstoff-Supplier MaxiNutrition; auf die Stärksten der Kategorien 16 Jahre und älter wartet je ein Bundle unseres Mikronährstoff-Partners Biogena.
  • Lass dich vermessen! Der Scaneca-3D-Körperscanner berechnet und zeigt einen Avatar deines Körpers.
  • Teste deine Kraft! Mit dem High-Tech-Trainingsgerät Voltra kannst du gelenkschonendes Krafttraining mit elektronisch gesteuertem Widerstand absolvieren.

  • Probiere kostenlos Biogena One, den All-in-One-Supplement-Drink mit allen 13 Vitaminen, 11 Mineralstoffen & Spurenelementen sowie 10 Bakterienstämmen.
  • Drehe am Glücksrad und gewinne Goodies von MaxiNutrition!
  • Diskutiere mit den Sportwissenschafts- und Ernährungs-expert:innen von Leistungssport Austria über Wege, dein persönliches Leistungsniveau zu verbessern.

Die Pagoden von Leistungssport Austria findet ihr auf Position 1.11 gleich neben dem Zuschauer:innenbereich vor der Hauptbühne. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Leistungssport Austria und Partner Permedio zeichneten für die Gentests der österreichischen Starterinnen im Vorfeld der Leichtathletik-WM verantwortlich

Unsicherheit und Skepsis waren groß, als der Internationale Leichtathletikverband World Athletics Ende Juli bekanntgab, dass Athletinnen ab 1. September bei internationalen Meetings und Meisterschaften nur mehr antreten dürfen, wenn sie einen genetischen Test vorlegen können, der die Absenz des auf dem Y-Chromosom liegenden SRY-Gens (Sex-determining region of Y) bestätigt. Zunächst fehlte es an konkreten Vorgaben, als das Prozedere festgelegt war (Bild unten links) mangelte es vielerorts an Wissen, wer Wangenabstriche oder Bluttests mit verlässlichen Ergebnissen bereitstellen kann.

Nicht so in Österreich. Gregor Högler und Stefan Grubhofer, Vorstände von Leistungssport Austria, nahmen umgehend mit Permedio, ihrem Partner für Genetik und Epigenetik, Kontakt auf, beratschlagten mit Gründer Dr. Stefan Wöhrer über eine rasche und unkomplizierte Lösung. Die sah schließlich so aus, dass man sich auf die Durchführung der valideren Bluttests verständigte und die betreffenden Athletinnen zur Blutabnahme bei Leistungssport Austria bat. Die Proben wurden anschließend im Permedio-Labor für genetische und epigenetische Analysen in Neunkirchen untersucht.

Das – nicht ganz überraschende – Ergebnis, das den Athletinnen via Handy übermittelt (das Attest im Bild oben rechts) und von diesen selbständig in die vorgesehene Internetplattform eingepflegt wurde: Alle fünf ÖLV-WM-Starterinnen erhielten grünes Licht für jede weitere Teilnahme an hochrangigen Frauen-Wettkämpfen in der Leichtathletik und konnten sich in aller Ruhe auf die am Samstag beginnende Weltmeisterschaft in Tokio vorbereiten. Anderen Nationen steht die Prozedur noch bevor – Frankreich und Norwegen unterzogen sich erst am WM-Schauplatz dem Geschlechtertest.

Dr.in Beate Taylor, ÖLV-Sportdirektorin: „Als Leichtathletikverband sind wir Leistungssport Austria extrem dankbar, dass die Geschlechtertests binnen kürzester Zeit organisiert und in derart hoher Qualität durchgeführt werden konnten. Sogar World Athletics wollte von uns wissen, wie es uns gelungen ist, die Atteste so schnell bereitzustellen. Mittlerweile wurden die Ergebnisse von drei unserer fünf Tokio-Athletinnen kontrolliert.“

Victoria Hudson, Speerwurf-Europameisterin und Jahres-Weltbeste: „Leistungssport Austria wird immer mehr zu meinem One-Stop-Shop für fast alles. Nachdem das Team in der Südstadt schon sämtliche Facetten meines Betreuungsspektrums abdeckt, hatte es auch gleich die Lösung für die von World Athletics geforderten Gentests parat. Während andere Nationen fieberhaft nach Lösungen suchten, liefen Blutabnahme und Laboruntersuchung bei meinen Teamkolleginnen und mir fast nebenbei mit. Beruhigend war für mich zusätzlich, dass ich Permedio schon von genetischen und epigenetischen Screenings kannte, die aus der Partnerschaft mit Leistungssport Austria entstanden sind. Ob die von World Athletics verlangten Tests notwendig sind, vermag ich nicht zu sagen. Aus ethischer Sicht bleiben aber zwiespältige Gefühle.“

Dipl.-Ing. Gregor Högler, Vorstand Sport Leistungssport Austria: „Die Entscheidung von World Athletics, nur sechs Wochen vor der Weltmeisterschaft auf Gentests statt auf Hormonschwellenwerte zu setzen, hat natürlich für Unruhe gesorgt. Dank unseres Netzwerks bei Leistungssport Austria konnten wir binnen weniger Stunden und als eine der Ersten auf die neue Situation reagieren. Ich bin überzeugt, dass nun eine ganze Reihe von internationalen Fachverbänden nachziehen werden. Wir stehen bereit, wenn jemand Unterstützung benötigt.“

Am 6. September erreichten die Feierlichkeiten rund um die offizielle Eröffnung der Sport Arena Wien ihren Höhepunkt. Beim Tag der offenen Tür spazierten über 7.000 Besucherinnen und Besucher durch die neue Trainings- und Wettkampfhalle im 2. Bezirk, ließen sich von Trainingsvorführungen der Vereine inspirieren und nutzten die Mitmach-Stationen zu der ein oder anderen Bewegungseinheit.

Leistungssport Austria war durch Vorstand Stefan Grubhofer, Sportwissenschafter Dominik Talir und Praktikantin Marlene Freilinger vertreten. Letztere gaben den Besucher:innen Einblicke in die Tätigkeitsfelder des Bundesinstituts für den Leistungs- und Spitzensport. Interessierte konnten sich einem Griffkraft-Test unterziehen und am 3D-Körperscanner Scaneca vermessen lassen.

Grubhofer informierte auf der Eventbühne gemeinsam mit Sportphysiotherapie-Doyen Freddy Siemes über die vielfältigen Angebote in den Bereichen Sportwissenschaft, Ernährungsberatung, Regeneration, Physiotherapie und Massage, die in der Sport Arena Wien ab sofort von Vereinen, Verbände und deren Athlet:innen genutzt werden können. Grubhofer: “Bei Leistungssport Austria herrscht seit Monaten Aufbruchstimmung. Ab sofort an zwei Standorten. Wir brennen dafür, nun noch mehr Spitzensportler:innen an ihre Leistungsgrenzen zu begleiten – und darüber hinaus.”

Im Anschluss bestückte der Leistungssport-Austria-Vorstand für Wirtschaft die Sport-Arena-Wien-Zeitkapsel, die in einer Wand des Gebäudes versenkt wurde, mit einem Schuh von Speerwurf-Europameisterin Victoria Hudson, den sie bei ihrer erfolgreichen Olympia-Qualifikation für Tokio 2021 getragen hatte.

Alle Angebote von Leistungssport Austria (Sportwissenschaft, Ernährungsberatung, Regeneration) sind ab sofort unter www.leistungssport.at/services/services-wien/ buchbar.

Die Services von Impuls-Therapie (Freddy Siemes) im Bereich Physiotherapie/Massage können unter www.therapie.impuls-fs.at/sawi-online-buchung/ reserviert werden.

 

Angebote in den Bereichen Sportwissenschaft, Regeneration, Ernährung, Physiotherapie und Massage eröffnen Chancen der Leistungsoptimierung für zahlreiche Athlet:innen / Services ab Montag online buchbar

Nach Jahrzehnten mit der alleinigen Homebase Südstadt betritt Leistungssport Austria, das Bundes-Institut für den Leistungs- und Spitzensport, am 8. September 2025 Neuland. Dann öffnet die Außenstelle in der Sport Arena Wien erstmals und ganz offiziell ihre Pforten. Mit großen Ambitionen und großen Zielen.

Die neue Zweigstelle am Standort des ehemaligen Dusika-Stadions schafft für zahlreiche Leistungssportler:innen völlig neue Möglichkeiten. Zum Einen können nun auch Wiener Vereine und Landesverbände sowie weitere Bundes-Sportfachverbände die Services von Leistungssport Austria im Bereich der Sportwissenschaft, Regeneration, Ernährungsberatung sowie Physiotherapie und Massage nutzen. Zum anderen erlauben es die großzügigen Trainingsoptionen im 2. Stock der topmodernen Sportstätte, dass das neue Standbein von Leistungssport Austria zügig weiterentwickelt wird: begleitetes Athletiktraining mit Österreichs erfolgversprechendsten Athlet:innen.

An vorerst vier Tagen pro Woche sind die Expert:innen von Leistungssport Austria vor Ort, bieten von verschiedensten Arten der Leistungsdiagnostik  über Ernährungsberatung bis hin zu modernsten Methoden der Regenerationstechnik (Kältekammer mit bis zu minus 110 Grad, Infrarotkabinen) alles an, was der Leistungsoptimierung dienlich ist. Darüber hinaus können die Services von Sportphysiotherapie-Doyen Freddy Siemes und seinem Impuls-Team im Bereich der Sporttherapie in Anspruch genommen werden.

Alle Angebote sind ab Montag u.a. über die Website von Leistungssport Austria (www.leistungssport.at) online buchbar.

Die Sport Arena Wien wurde im Rahmen einer großen Pressekonferenz in der Leichtathletikhalle gebührend eröffnet.

LSA-Vorstand Gregor Högler und Vicky Hudson überreichten dem Hausherrn, Stadtrat Peter Hacker, zum Einzug ein Leistungssport-Austria-Brot & Salz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Victoria Hudson, Europameisterin und Welt-Jahresbeste im Speerwurf: „Ich finde die Kooperation der Sport Arena Wien mit Leistungssport Austria, meinem Partner für sämtliche Facetten der Trainings-Betreuung, genial. Dass diese Expertise in den Bereichen Sportwissenschaft, Ernährung, Sporttherapie und Regeneration nun auch den Wiener Vereinen, Verbänden und Athlet:innen zugutekommt, muss alle freuen, denen der Leistungssport ein Anliegen ist. Hier wird Großes entstehen – allein schon wenn ich daran denke, wie sich hier Sportler:innen und Trainer:innen unterschiedlichster Disziplinen vernetzen, austauschen und befruchten können. Die gesamte Konstellation ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, man könnte auch sagen, es ist eine Wien-Wins-Situation.“

Stefan Grubhofer, Vorstand Wirtschaft bei Leistungssport Austria: „Für Leistungssport Austria ist der an sich kleine Schritt in die Bundeshauptstadt ein Quantensprung. In unserer Homebase Südstadt stoßen wir aufgrund der hohen Auslastungsquote an Nutzbarkeitsgrenzen. Hier in der Sport Arena Wien können wir uns voll entfalten und unsere Expertise einem weitaus größeren Kreis an Leistungssportler:innen zur Verfügung stellen. Am Ende des Tages verfolgt dieses neue Betreuungsmodell, genauso wie die verstärkte Zusammenarbeit mit den Olympiazentren, einen Zweck: unseren Top-Athlet:innen den Weg zu Medaillen zu ebnen.

Sport-Vorstand Gregor Högler: „Im Sport muss man sich immer wieder neu erfinden. Das gilt für die Athletinnen und Athleten genauso wie für uns, die wir sie an ihre Leistungsgrenzen begleiten. Der neue Standort im Herzen Wiens hilft uns maßgeblich dabei, das zu tun, was für sportlichen Erfolg notwendig ist: Die Athlet:innen gesund und fit zu halten und ihr Leistungsvermögen mit innovativen Methoden, viel Knowhow und Engagement immer weiter zu verschieben. Die Sport Arena Wien kann dem Sommersport im Osten Österreichs einen enormen Schwung verleihen. Wir von Leistungssport Austria werden alles tun, damit möglichst viele Athletinnen und Athleten davon profitieren.“

Stakeholderbefragung läutet neue Ära in der Athlet:innenbetreuung ein

  • Bestnoten bei Betreuung und Zufriedenheit mit Mitarbeiter:innen
  • Fokussierung auf High-Performance-Sportler:innen wird unterstützt
  • Erweiterung des Serviceportfolios auf u.a. Sportpsychologie und Genetik erwünscht

In Zusammenarbeit mit dem Sportministerium wurde in den vergangenen Monaten ein Prozess erarbeitet, dessen Ergebnisse die Neupositionierung von Leistungssport Austria untermauern und die exakte Richtung der strategischen Ausrichtung der nächsten Jahre vorgeben soll. An dessen Beginn stand die Festlegung, sich auf die ursprünglichen Aufgaben eines Bundesinstituts für den Spitzensport zu besinnen und den Betreuungsfokus auf die vielversprechendsten Athlet:innen des Landes zu legen.

Demzufolge sind Listen von Berechtigten nach objektivierten Vorgaben erarbeitet worden, die den Zugang zu unterschiedlichen Betreuungslevels bei Leistungssport Austria festlegen. Je nach Leistungsvermögen und -potenzial erfolgte die Zuordnung zu „Brisbane-Scheck“, „LSA-Scheck“ und „Untersuchungs-Scheck“. Alle Zugangslevels sehen darüber hinaus spezielle Konditionen bei den LSA-Partnern Biogena, Spezialist für wissenschaftsbasierte Mikronährstoffversorgung, und MaxiNutrition, Supplier für hochwertige Sportnahrung und Performance-Produkte, vor.

Zudem wurde das Angebotsportfolio, das sich bisher auf Testung, Analytik und Beratung beschränkt hatte, auf die individuelle Betreuung im Athletiktraining (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer…) für ausgewählte Top-Athlet:innen ausgeweitet. Derzeit können diese All-inclusive-Betreuung de luxe Spitzensportler:innen aus fünf olympischen Sommersportarten nutzen. Eine Erweiterung, auch auf den paralympischen Bereich, wird überlegt. Einen besonderen Betreuungs-Status genießen auch weiterhin die Nachwuchs-Sportler:innen des Österreichischen Leistungssportzentrums (ÖLSZ) in der Südstadt.

Für weitere strategische Neuausrichtungen bilden die Ergebnisse einer im Mai 2025 durchgeführten umfassenden Zufriedenheits- und Potenzialanalyse die Grundlage. Zwölf Zielgruppen wurden dabei zu Erfahrungen, Wünschen und Verbesserungsvorschlägen gefragt. Insgesamt 245 Fragebögen von aktiven und ehemaligen Athlet:innen, aktiven und ehemaligen Trainer:innen und Verbandsvertreter:innen, von anderen Trainingszentren, Interessensvertretungen, Ministerien, Sportorganisationen und Medien konnten ausgewertet werden. Dabei wurden bis zu 111 Antworten pro Fragebogen erhoben und in Summe rund 23.000 Antworten analysiert.

Dabei zeigte sich, dass 93 % der befragten Athlet:innen und 91 % der befragten Trainer:innen, Sportdirektor:innen und Generalsekretär:innen mit den Services von Leistungssport Austria sehr oder eher zufrieden sind. Als Begründung wurden am häufigsten die hochwertigen Angebote sowie die vielfältige Expertise unter einem Dach genannt. Größter Kritikpunkt war die fehlende Präsenz in den Bundesländern.

Stefan Grubhofer, Vorstand Wirtschaft bei Leistungssport Austria: „Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie groß das Vertrauen in unsere Arbeit ist – und gleichzeitig, wie viel Potenzial in einer noch stärkeren Zusammenarbeit aller Institutionen liegt, die Verantwortung für Österreichs Spitzensport tragen – von den Fachverbänden bis zu den Olympiazentren, um nur einige zu nennen. Große Erfolge entstehen selten im Alleingang – es braucht ein starkes Team mit klarer Ausrichtung. Genau diesen Spirit wollen wir leben und gemeinsam ein echtes ‚Home of Sports‘ für unsere Athlet:innen schaffen.“

 

Mit der Verstärkung der Kooperation und dem Heben von Synergien würde auch dem Regierungsprogramm Rechnung getragen werden: Dort findet sich die Optimierung und Harmonisierung der Trainingsumfeldbetreuung im Spitzensport. Grubhofer: „Gerade jetzt, wo das politische und wirtschaftliche Umfeld ein Höchstmaß an Zielklarheit und Zusammenarbeit verlangt, können wir es uns nicht leisten, Energie in Parallelstrukturen zu verlieren – das gilt im Management genauso wie im Training.“

Hohe Zustimmungswerte erhielten in der Zufriedenheits-Analyse auch die Fachexpert:innen von Leistungssport Austria. Sowohl in den Bereichen Kompetenz, Freundlichkeit als auch beim Eingehen auf individuelle Bedürfnisse lagen diese über, zum Teil weit über 90 Prozent.

Das neue Betreuungsmodell – Basisleistungen für eine größere Anzahl von Leistungssportler:innen, umfassende Servicepakete für die Spitzenathlet:innen – fanden  93 % der Aktiven und 96 % der Fachverbandsvertreter:innen gerechtfertigt. Leistungssport-Austria-Vorstand Gregor Högler: „Die Bestätigung unseres neuen Weges, den viele High Performance Center auf internationaler Ebene gegangen sind, hat mich am meisten gefreut. Schließlich war ja doch eine größere Zahl von Sportler:innen der zweiten und dritten Leistungsebene von den Umverteilungen betroffen. Wenn wir auf höchstem internationalen Niveau mithalten wollen, braucht es aber genau diese Fokussierung auf die Allerbesten.“

Bei der Frage, welche zusätzlichen Services in Zukunft erwünscht seien, wurde seitens der Athlet:innen die rechtliche Beratung und Begleitung (z.B. bei Sponsorverhandlungen, Social-Media-Verträgen etc.), eine sportpsychologische Betreuung, die individuelle Erstellung von Trainingsplänen sowie das Thema Genetik (etwa in Form von Health-Risk- und Medikamenten-Checks) genannt. Seitens der Verbände standen puncto Angebotserweiterung u.a. begleitetes Krafttraining und Beratung/Betreuung im Bereich von Supplementen im Vordergrund.

 

Michaela Schmidt (Staatssekretärin für Sport): „Schon bei meinem ersten Besuch in der Südstadt war spürbar, wie sehr sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vollem Einsatz für unsere Sportlerinnen und Sportler engagieren – und das mit beeindruckendem Anspruch und Präzision im Team. Dass wir diese Kompetenzen nun strategisch bündeln und weiter ausbauen, ist ein wichtiges Signal: Für mehr Chancengleichheit, mehr Professionalität und mehr Erfolg im österreichischen Spitzensport.“

 

Victoria Hudson (Europameisterin und Jahresbeste im Speerwurf): „Nachdem mein bisheriges Trainerteam quasi mit Leistungssport Austria verschmolzen ist, finde ich nun in der Südstadt die perfekte Betreuung vor. Und dafür bin ich wirklich dankbar, weil keine meiner Konkurrentinnen auf ein derart perfekt abgestimmtes System zurückgreifen kann. Das Analysieren und Optimieren hört einfach nie auf – zuletzt ist es uns gelungen, durch das Zusammenspiel von Ernährung und Anthropometrie die Zahl meiner Krankheitstage in der Vorbereitung gegen null zu drücken. Ich habe tatsächlich mein halbes Leben, von 15 von 29 Jahren, in der Südstadt verbracht und finde es toll, wie wir miteinander gewachsen sind.“

 

Tim Wafler (Bahnrad-Vize-Europameister im Scratch 2024, aktuell Weltranglistenführender): „Mit der Südstadt verbindet mich seit über acht Jahren eine sehr enge Beziehung. Als dann Gregor Högler zu Leistungssport Austria kam und mich gefragt hat, ob ich mit ihm trainieren will, war das für mich wie ein Lottogewinn. Durch ihn habe ich den Bahnradsport noch einmal neu kennengelernt. Seither ist das Leistungspaket noch viel größer geworden – Training, Regeneration, Physiotherapie, Anthropometrie, Medizin-Checkups, ich bin jetzt Vollblut-Leistungssport-Austria-Athlet und beinahe jeden Tag im Institut. Das hat auch schon Früchte getragen – nicht nur in den Resultatslisten, auch und vor allem was meine physische Verfassung anbelangt. Obwohl ich härter trainiere denn je, fühle ich mich jeden Tag besser.“

Nico Langmann (dreifacher Paralympics-Teilnehmer im Tennis): „Als Parasportler weiß ich, wie viel Kraft, Wille und Unterstützung es braucht, um an die Weltspitze zu kommen. Ein Ort wie Leistungssport Austria kann dabei zum echten Gamechanger werden – wenn alle Athlet:innen, unabhängig von körperlichen Voraussetzungen, Zugang zu bestmöglicher Betreuung bekommen. Dass hier unterschiedlichste Kompetenzen unter einem Dach gebündelt sind und die Expert:innen gemeinsam an einem Ziel arbeiten, eröffnet große Chancen für den österreichischen Sport.“

Christian Giefing (Junioren-Europameister 2025 im Schwimmen über 200 m Freistil): „Leistungssport Austria ist für unsere Schwimmgruppe in der Südstadt in zwei Bereichen ein wichtiger Erfolgsfaktor – einerseits im Krafttraining, das von zwei LSA-Sportwissenschaftlern konzipiert und umgesetzt wird, andererseits im Bereich der Regeneration. Massagen und regenerative Maßnahmen wie die Magnetfeldtherapie helfen dabei, die Wettkampf- und Trainingsstrapazen schnellstmöglich wegzustecken. Kurz gesagt tragen die Expert:innen bei Leistungssport Austria maßgeblich dazu bei, dass es uns rundum gutgeht.“

Großartiger Erfolg für ÖSLZ-Schwimmer Christian Giefing! Der 17-jährige Burgenländer war bei der Junioren-EM im slowakischen Samorin über 200 m Freistil nicht zu schlagen und holte die Goldmedaille mit 15 Hundertstel Vorsprung. Weiterlesen

Am Tag nach dem denkwürdigen Wochenende war bei Leistungssport Austria Business as usual angesagt. Victoria Hudson, seit Samstag mit 67,76 Meter Jahres-Weltbeste im Speerwurf, spulte ebenso ihre sporttherapeutischen Einheiten in der Südstadt ab wie Bahnrad-Ass Tim Wafler als frisch gebackener Staatsmeister im Straßenrennen. Lukas Weißhaidinger setzte nach seiner Diskus-Saisonbestleistung (64,88 Meter) sogar noch eine Krafteinheit oben drauf. Weiterlesen

In den vergangenen Wochen gaben sich bei Leistungssport Austria die Sportsprecher:innen der Parlamentsparteien die Klinke in die Hand. Weiterlesen

Auf Einladung von Leistungssport Austria nahm Biogena-Geschäftsführer Martin Gratzer gestern alle Interessierten im Bundes-Sport- und -Freizeitzentrum Südstadt sowie via Livestream auf eine Reise in die vielfältige Welt des Biohackings und der Mikronährstoffe mit. Weiterlesen