Griffkraft- & Tapping-Contest am LSA-Stand neben dem Erzherzog-Karl-Reiterdenkmal / Goodie-Bags von MaxiNutrition zu gewinnen / Kostproben von Biogena zum Entdecken und Genießen

Der Wiener Heldenplatz wird am Samstag, den 26. September, zum 25. Mal zum Eldorado für alle Sportaficionados. Von 10 bis 18 Uhr bieten sich zahllose Möglichkeiten, um neue Sportarten auszuprobieren, den Lieblingsstar zum Selfie zu bitten oder die eigene Fitness zu testen. Buchstäblich mittendrin statt nur dabei: Leistungssport Austria mit seinen beiden Pagoden (Nr. 518!) direkt neben dem Reiterstandbild von Erzherzog Karl.

Bei angesagtem Traumwetter werden alle Besucher:innen der LSA-Pagoden zu Gewinner:innen: Wer die Leistungssport-Austria-Challenge, bestehend aus Griffkraft und Tapping, finisht, erhält einen Hafervoll-Riegel oder Hydration-Tabs von MaxiNutrition. Den Sieger:innen in den Kategorien männlich/weiblich sowie U16 und Ü16 wird ein Goodie-Bag des LSA-Partners für geprüfte und hochwertige Sporternährung zugesendet.

Ebenfalls am Start: Mikronährstoffpartner Biogena, der Produkt-Samples zum Entdecken und Genießen anbietet. In den beiden Pagoden stehen Sportwissenschaftler:innen und Ernährungsexpert:innen für Informationen und Ratschläge sowie zum Fachsimpeln bereit.

Leistungssport Austria freut sich auf euren Besuch!

 

1 x Bronze, 2 x Gold, 3 österreichische Rekorde und 4 Paralympics-Limits bei Titelkämpfen im türkischen Kocaeli

Österreichs Para-Schwimm-Ass Andreas Ernhofer verdoppelte bei der Europameisterschaft in Kocaeli (Türkei) seine EM-Medaillenausbeute. Auf bisher drei Bronzene ließ er vergangene Woche in der Klasse S4 2 x Gold und 1 x Bronze folgen. Über 50 m Brust und 50 m Freistil (seine erste Medaille auf dieser Lage) war der 29-jährige Niederösterreicher erstmals bei einer EM nicht zu schlagen, über 50 m Rücken landete er auf Rang drei.

Die Sahnehäubchen: Im Freistil- und Rückensprint markierte Ernhofer, der in der Südstadt trainiert und bei Leistungssport Austria sportwissenschaftlich, -medizinisch und -therapeutisch engmaschig betreut wird, ebenso österreichische Bestmarken wie über die 200 m Freistil, die er auf Rang 11 beendete. Seine Performance war auch gleichbedeutend mit vier Limits für die Paralympics in Los Angeles, seinem nächsten großen Karriereziel. Dort will Ernhofer, der den Weltrekord über 200 m Brust hält, in zwei Jahren bei seinem dritten Antreten eine Goldmedaille holen.

Fünffacher Paralympics-Sieger legt eine zumindest einjährige Renn- und Trainingspause ein / Matura im Fokus

Seit mehreren Monaten sollte Para-Ski-Ass Johannes Aigner bereits bei Leistungssport Austria schwitzen, den konditionellen Grundstein für die nächste Erfolgssaison legen. Doch Sportwissenschafter Johannes Ernst wartete nach einer ersten Saison-Vorbesprechung (Bild unten links) vergeblich auf seinen Schützling. Nun weiß auch die Öffentlichkeit, warum. Der 21-Jährige wird eine zumindest einjährige Rennpause einlegen. „Jetzt ist für mich der richtige Zeitpunkt, mich auf die Matura zu konzentrieren. Ich freue mich auf den Abstand zum Rennsport. Ich nehme mir dieses Jahr, ohne zu wissen, wie es danach weitergeht. Ich werde nach der Pause entscheiden, ob und in welcher Form ich in den Spitzensport zurückkehre”, lässt sich der Niederösterreicher alle Optionen offen.

Aigner hatte im letzten Winter bei den Paralympischen Spielen in Milano/Cortina in der Kategorie der sehbehinderten Sportler in Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf die Goldmedaillen 3 bis 5 seiner einzigartigen Karriere gewonnen, überdies in der Superkombination Bronze geholt. Insgesamt hält er bei 5 x Gold und je 2 x Silber und Bronze bei den Paralympics und je 4 x Gold und Silber bei Para-Ski-Weltmeisterschaften. Leistungsssport Austria wünscht dem Vorzeigeathleten für seine Ausbildung das Beste und würde sich freuen, ihn bei einem etwaigen Comeback im Winter 2027/28 unterstützen zu dürfen.

ÖVV-Frauen erleben erste Titelkämpfe seit 55 Jahren / Testbatterien mit Leistungssport Austria sollen auf alle Nationalmannschaften ausgeweitet werden

Österreichs Volleyball-Frauen-Nationalteam erlebt dieser Tage Historisches – die erste EM-Teilnahme seit 55 Jahren, Duelle gegen Europa-Ranking-Leader Serbien & Co., erstmals Live-Coverage auf ORF1. Teamchef Schwab unterstreicht die Bedeutung der Premiere: „Manche Spielerinnen haben zehn Jahre investiert, um das erleben zu dürfen. Jetzt wollen wir die Chance nützen, die Sportart in Österreich auf ein neues Level zu heben, damit sich zu den derzeit fünf Profis noch viele weitere gesellen.“

Eine spannende Reise, die im Frühling mit dem ersten Schritt begann. Eigentlich mit dem ersten Sprung, ganzen Serien von Sprüngen. Denn zum Start einer jeden Wettkampfperiode finden sich die Sportwissenschaftler:innen von Leistungssport Austria am Bundesstützpunkt in Steinbrunn zur physiologischen Standortbestimmung ein.

Gemessen werden bei sämtlichen Nationalteamspielerinnen und -spielern verschiedenste Parameter in den leistungsrelevanten Themenfeldern Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Gewandtheit. „Für uns und die Trainer liefern vor allem die Längsschnittanalysen wertvolle Erkenntnisse – wie haben sich die Werte der Spielerinnen und Spieler im Jahresvergleich verändert, wo gibt es Entwicklungspotenzial, woran muss gearbeitet, wie muss das Training gesteuert werden?“, sagt Testleiterin Valentina Powolny (unten links).

Mit ihr zeichneten Christoph Triska, Johannes Ernst und Matthias Wiese für die Messungen an den rund zehn Teststationen verantwortlich. „Neben Sprints, Richtungswechseln und Medizinball-Weitwurf sind natürlich die Sprungtest von großem Interesse, insbesondere die Ermittlung der Reichhöhe mit den Fingerspitzen“, erklärt Christoph Triska, Leiter der Abteilung Sportwissenschaft bei Leistungssport Austria. Abgerundet wurden die sportmotorischen Tests durch anthropometrische Messungen, die von Abteilungsleiterin Marietta Sengeis und Matthias Titz durchgeführt wurden. Hierbei stand die Ermittlung der Körperzusammensetzung, insbesondere Muskel- und Fettanteil, im Fokus.

„Die Tests in der ersten Trainingswoche haben schon Tradition, die Spielerinnen und Spieler freuen sich regelrecht darauf, da entwickeln sich regelrechte Battles – wer läuft schneller, wer springt höher“, freut sich Roland Schwab, Nationaltrainer und Sportdirektor des Frauen-Nationalteams. „Unser Ziel ist es mittelfristig, die Zusammenarbeit mit Leistungssport Austria auf alle Nachwuchs-Nationalteams, Akademien und Vereine auszurollen, damit die Trainerinnen und Trainer aus diesem Datenpool die optimalen Rückschlüsse für ihr Training ziehen können.“ Auch Kapitänin Nina Nesimovic ist vom Mehrwert der Messungen überzeugt. „Die Tests sind für die Entwicklung aller Spielerinnen wertvoll, weil sie sehr deutlich machen, an welchen Schwachstellen gearbeitet werden muss.“

Testleiterin Powolny freut sich über das gemeinsame Wachsen mit dem ÖVV: „Der Volleyballverband hat sich über die letzten Jahre in eine sehr professionelle Richtung entwickelt, die Ergebnisse spiegeln das wider. Wir von Leistungssport Austria freuen uns natürlich sehr, unseren Teil zu dieser Erfolgsgeschichte beitragen zu dürfen.“

© LSA/Alex Foret

 

Sportministerium und Bundesländer starten Neuauflage der erfolgreichen Gleichstellungs-Initiative / 3-jährige Programme zur Ausbildung von Nachwustrainerinnen, Sportmanagerinnen und Talentecoachinnen im Spitzensport

Seit 2021 läuft eines der wirkungsvollsten Programme zur Mädchen- und Frauenförderung im österreichischen Sport: das Gender Trainee Programm. Ziel war und ist es, jungen Frauen eine Perspektive im Spitzensport zu geben und sie ebendort als Trainerinnen bzw. Funktionärinnen nachhaltig zu positionieren.

Nach fünf Jahren Laufzeit wurde das Programm nun evaluiert und weiterentwickelt. Es wurde um ein Jahr auf drei Jahre verkürzt und die Ausbildungsbeiträge erhöht.

Unverändert blieb die inhaltliche und organisatorische Ausrichtung. Nach wie vor stehen drei Ausbildungsschienen zur Verfügung: sportartspezifische Nachwuchstrainerin im Spitzensport (A), Sportmanagerin (B) und Talentecoachin (C). Ausbildungsstandorte sind die anerkannten Inistitutionen der dualen Karriere, also die neun Nachwuchskompetenzzentren, Spezial-Schulmodelle für Winter- (Stams, Saalfelden, Eisenerz, Bad Hofgastein, Schladming) und Sommersport (Südstadt) sowie der VÖN (Verband Österreichischer Nachwuchsleistungssportmodelle) und KADA (Karriere Danach). Ein besonderer Schwepunkt liegt heuer auf der Ausbildungsschiene A. In Kooperation mit den Bundes-Sportfachverbänden sollen möglichst viele motivierte Kandidatinnen für die Aufgabe als Bundes-Stützpunkttrainerin gefunden werden.

© Gepa/Luger; BMWKMS/Rogner (4, oben)

Alle Teilnehmerinnen am dreijährigen Training on the Job erhalten neben dem Ausbildungsbeitrag (14 x jährlich) auch ein Training off the Job (2 x jährlich), Hospitationen in Österreich und der EU, ein österreichweites Ticket für den öffentlichen Verkehr und – im Bedarfsfall – einen Wohnkostenbeitrag.

Alle Informationen, Voraussetzungen für die Bewerbung und alle Bewerbungsunterlagen sind unter
https://www.bmwkms.gv.at/themen/sport/gleichstellung/gendertrainee.html abrufbar.

Deadline für die Bewerbung ist der 14. September, die Hearings sind für Oktober anberaumt, der Start in das jeweilige Ausbildungsprogramm erfolgt mit Anfang November.

Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt: “Als ehemalige Leistungssportlerin weiß ich: Österreich braucht mehr Frauen im Sport! Mit dem Gender Traineeprogramm schaffen wir mehr Chancengleichheit und öffnen neue Wege zu den spannendsten Jobs der Sportlandschaft. Sei dabei!”

 

Team um Ski-Nachwuchshoffnung Angelika Dallhammer entschied 3. Sportchallenge für sich / 8.000 Euro Reinerlös für den Nachwuchssport

Am 3. August traten im Rahmen der MaxiNutrition Sportchallenge zum 3. Mal österreichische Sportgrößen für den Nachuchs an. In der Sport Arena Wien lieferten sich die MaxiNutrition-Nachwuchsklasse (im mittleren Bild unten Bahnrad-Ass Raphael Kokas, Ski-Nachwuchshoffnung Angelika Dallhammer und Stabhochspringerin Magdalena Rauter gemeinsam mit Mentorin Michaela Dorfmeister) gemeinsam mit heimischen Sportlegenden wie Tennis-Crack Stefan Koubek, Abfahrts-Vizeweltmeisterin Mirjam Puchner, Snowboard-Legende Andreas Prommegger, Ex-Beachvolleyball-Vize-Weltmeister Clemens Doppler und Mehrkampf-Doyenne Ivona Dadic spannende und schweißtreibende Challenges.

  

Unterstützt wurde der Charity-Event durch Leistungssport Austria, so etwa leiteten die LSA-Sportwissenschaftlerinnen Valentina Powolny und Laura Stütz das Aufwärmprogramm. Wirtschafts-Vorstand Stefan Grubhofer (im Bild oben links bei der Begrüßung mit Gastgeber und Sport-Arena-Wien-Geschäftsführer Christoph Joklik) ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, an den Wettkämpfen teilzunehmen und landete im Team um Ex-Tennis-Ass Dennis Novak unter zehn Teams auf Platz drei.

Neben den Challenges in den Disziplinen Rudern, Volleyball und Fitness-Parcours bestand die Möglichkeit, die Sportler:innen der MaxiNutrition-Nachwuchsklasse in separaten “Beat the Pro”-Challenges herauszufordern und damit die Spendensumme für die Nachwuchstalente weiter zu erhöhen.

Nach jeder Menge Spannung, Spaß und Emotion stand nach drei Bewerben Angelika Dallhammer mit ihren Teamkolleg:innen Mirjam Puchner, Influencer Michael Blauensteiner und Thomas Stütz als Sieger fest (unten: 2. Bild von links). Die eingespielten 8.000 Euro gingen als nachhaltige Nachwuchsförderung an den Skiclub Göstling-Hochkar und den Landesskiverband Niederösterreich. Thomas Gerdenitsch (Bild unten rechts), Geschäftsführer von KRÜGER Austria, zog zufrieden Bilanz. “Die Sportchallenge bietet unserer MaxiNutrition-Nachwuchsklasse, die mittlerweile auf sieben Athletinnen und Athleten angewachsen ist, die Möglichkeit, gemeinsam mit etablierten Sportgrößen Erfahrungen zu sammeln, neue Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig Aufmerksamkeit für den Nachwuchssport zu schaffen.”

Workshops sensibilisieren LSA-Mitarbeiter:innen für Grenzverletzungen und Gewalt im Sport / Arbeiten am Safe Sport Kodex in vollem Gange 

Leistungssport Austria setzt die Bemühungen im Bereich Safe Environment für Athlet:innen und Athleten mit Nachdruck fort. Nachdem Petra Achleitner und Vorstand Stefan Grubhofer im Februar die Ausbildung zu Präventions- und Schutzbeauftragten durchlaufen hatten, wurden nun alle Mitarbeiter:innen im Rahmen eines eintägigen Workshops von 100% Sport, dem Österreichischen Zentrum für Genderkompetenz und Safe Sport, für Grenzverletzungen, Diskriminierung und Gewalt im Sport sensibilisiert.

Dabei gaben die Workshop-Leiterinnen Corinna Kuhnle und Viola Kleiser (im Bild links), beide selbst über viele Jahre Hochleistungssportlerinnen, einen Überblick über alle relevanten Fragen zum Thema. Neben den verschiedenen Arten von Grenzverletzungen und Formen interpersoneller Gewalt wurde auch der Bystander-Effekt thematisiert – das Phänomen, dass die Motivation, in einer Notsituation einzugreifen und dem potenziellen Opfer zu helfen mit der zunehmenden Zahl anwesender Personen sinkt. Das richtige Reagieren in diesen Bystander-Situationen wurde ebenso thematisiert wie mögliche generelle Handlungsoptionen, beginnend mit Intervention und Prävention. Gerade in der Gewaltprävention nehmen Trainer:innen und Betreuungsumfeld eine Schlüsselrolle ein, die mit viel Verantwortung verbunden ist. Es gilt nicht nur, potenziell heikle, oft mit Körperkontakt verbundene Situationen mit Respekt, Gelassenheit und Souveränität zu meistern, sondern ein Klima des Empowerments zu schaffen, das die Persönlichkeitsentwicklung der Sportler:innen unterstützt. Abgerundet wurde der Workshop mit einer Reihe von Reflexionsübungen. Um das Erarbeitete noch besser zu internalisieren, gilt es für die LSA-Mitarbeiter:innen nun, einen umfassenden Safe-Sport-Onlinekurs positiv abzuschließen. Ein weiterer Workshop ist für November anberaumt.

Leistungssport Austria war aber auch bei weiteren Expert:innen-Events zum Thema Integrität im Sport prominent vertreten. So etwa nahm LSA-Digitalisierungsbeauftragter Lukas Orler  an einer Diskussionsrunde teil, die am 22. Juni im Haus des Sports auf Initiative des Sportministeriums die Arbeiten für die Entwicklung eines Safe Sport Kodex einläutete. Orler berichtete dabei über seine einschlägigen Erfahrungen während seiner Zeit beim englischen Fußballverband. “Ziel des Kodex ist es, gemeinsame Standards für Prävention, Meldestrukturen, Aufarbeitung und Schutzmaßnahmen im österreichischen Sport zu definieren. Wer Sport treibt, muss darauf vertrauen können, respektvoll behandelt und wirksam geschützt zu werden. Mit dem Safe Sport Kodex schaffen wir eine gemeinsame Grundlage für den gesamten österreichischen Sport”, erläuterte Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Wirtschafts-Vorstand Stefan Grubhofer wiederum nahm an der 4. Österreichischen Safe-Sport-Tagung in der Sport Arena Wien zum Thema “Safe Sport im Nachwuchssport – schützen, fördern, begleiten” teil. Die von 100 % Sport organisierte Tagung, bei der Staatssekretärin Schmidt (oben im Bild re.) Grußworte sprach, beleuchtete das Thema u.a. aus sportpsychologischer und sportpraktischer Sicht. Sportpsychologin Jana Bayerl schilderte dabei die Problematik, dass junge Athlet:innen Grenzverletzungen und Gewalt oft nicht als solche erkennen würden. Demgemäß stand die Frage im Zentrum, wie wirksamer Schutz im Nachwuchssport in einem System von Leistungsdruck, Abhängigkeiten und hohen Erwartungen gelingen kann. Ergänzt wurden die Vorträge um Einblicke in die Arbeit der Vertrauensstelle vera* Sport.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volle Energie und genussvolles Klettern bei “Boulder & Beats by HAFERVOLL” / LSA-Sportwissenschaftler Benjamin Rauscher prüfte die Zubringerleistung der Teilnehmer:innen

In der Kletterhalle der Boulder Monkeys in Wien-Landstraße stand kürzlich ein ganzer Nachmittag im Zeichen von bewusster Ernährung und genussvoller Bewegung. Rund 20 Influencer:innen waren der Einladung von Krüger Austria gefolgt, um bei “Boulder & Beats by HAFERVOLL” Energie zu tanken und sich an der Boulderwand zu versuchen. HAFERVOLL-Partner Leistungssport Austria checkte in Gestalt von Sportwissenschaftler Benjamin Rauscher bei allen Teilnehmer:innen die Griffkraft, die beim Klettern als “Flaschenhals der Leistungserbringung” betrachtet wird.

Krüger-Austria-Geschäftsführer Thomas Gerdenitsch und sein Team hatten jede Menge Energielieferanten bereitgestellt, damit das Klettererlebnis zum Genuss werden konnte. “HAFERVOLL steht für ehrliche Energie aus Hafer, ohne Zuckerzusatz und mit Zutaten, die jeder kennt und versteht. Unsere Produkte liefern genau das, was es beim Bouldern, aber auch im Alltag braucht – Energie, Ausdauer und Fokus.”

Anfänger:innen und Forgeschrittene ließen sich von den Expert:innen der Boulder Monkeys in die Tricks und Kniffe an der Kletterwand einführen, sodass die Boulder Challenges leichter von der Hand gingen. Leistungssport Austria eruierte bereits im Vorfeld die vielversprechendsten Zubringerleistungen im Rahmen des Griffkrafttests. Mit Bestwerten von 47,3 (Männer) bzw. 32,4 kg (Frauen) kristallisierten sich die Favorit:innen auf Spitzenplätze für die Boulder Challenges rasch heraus. Am Ende standen Philipp Gelter, Regina Waldner und Sabrina Majnek verdientermaßen auf dem Podium. Als “Siegesprämien” gab es Goodie Bags von HAFERVOLL.

© Akos Burg (4), LSA (3)

Sportwissenschaftler Christoph Triska referierte bei Vortragsreihe der MedUni Wien, Anthropometrie-Doyenne Marietta Sengeis war bei EINS-A Athletik-Podcast zu Gast.

Die Wissensträger:innen von Leistungssport Austria erfreuen sich als Key Note Speaker und Interviewpartner:innen großer Beliebtheit. In den letzten Tagen konnten Christoph Triska, Leiter der Abteilung Sportwissenschaft, und Marietta Sengeis, Leiterin des Anthropometrie-Departments, ihr Knowhow einmal mehr an Interessierte weitergeben.

Triska folgte dabei einer Einladung der MedUni Wien zur Vortragsreihe Wissen_schafft_Vermittlung. Der gesamte Abend war der Fragestellung “Ausdauer und Kraft – Widerspruch oder Synthese” gewidmet, wobei der LSA-Sportwissenschafter sich des Themas “Concurrent Training aus der Sicht des Ausdauersports” annahm. In seinen Ausführungen stellte Triska (im Bild links mit den Co-Referenten Harald Tschan und Michael Zyskowski) außer Streit, dass Krafttraining für Ausdauersportler:innen definitiv leistungssteigernd wirkt, die Studienlage keine größeren Interferenzeffekte erwarten lässt, jedoch im höheren und höchsten Leistungssegment drei bis (im Idealfall) acht Stunden Pause zwischen den Kraft- und Ausdauereinheiten liegen sollten.

Marietta Sengeis (Bild rechts) wiederum war Gast beim Podcasts EINS-A Athletik. Dabei gab die Anthropologin Einblicke in ihre tägliche Arbeit der Körpervermessung bei Leistungssport Austria, machte deutlich, was Coaches aus der Vielzahl der von ihr mittels Ultraschallmethode gesammelten Daten ableiten können, wie man Risikozeichen während Wachstumsschüben erkennt und warum sich Körperbau, Muskelmasse und langfristiges Potenzial nicht allzu leicht vorhersagen lassen. Sie enträtselte Begriffe und Methoden wie Peak Height Velocity, Khamis-Roche oder Mirwald und erklärt, welche Tücken beim Gewichtmachen im Nachwuchssport lauern. Die 68 Minuten dauernde Folge kann unter https://open.spotify.com/episode/153g36ok6LhMboISvuhV79 nachgehört werden.

Andreas Ernhofer glänzt mit inoffizieller Weltrekordzeit / Christian Giefing holt zwei U18-Rekorde und vier EM-Limits / Lauro Falchetto erstmals Staatsmeister mit dem Florett

30 Sportstätten, über 40 Sportarten, mehr als 7.000 Athlet:innen – die Sport Austria Finals 2026 wurden ihrem Ruf als größter Multi-Sport-Event Österreichs voll gerecht. Aber auch die von Leistungssport Austria betreuten Sportler:innen geizten bei der Finals-Premiere in Wien nicht mit Superlativen.

Besonders beeindruckend: Para-Schwimmer Andreas Ernhofer (Bild), der nicht nur vier Staatsmeistertitel eroberte, sondern in 1:43,91 über 100  m Rücken eine bärenstarke neue, inoffizielle Welrekordzeit ins Becken des Flordsdorfer Bades knallte. Inoffiziell deshalb, weil keine internationalen Wertungsrichter anwesend waren. “Es war ein perfektes, sehr emotionales Wochenende. Geanu hier, wo ich meinen ersten Wettkampf geschwommen bin, den Weltrekord zu unterbieten, bedeutet mir sehr viel”, strahlte der 29-Jährige. LSA-Kollege Andreas Onea steuerte einen Stattsmeistertitel über seine Paradedisziplin 100 m Brust bei.

Christian Giefing schwamm zu zwei Rekorden sowie jeweils vier Titeln und EM-Limits.

Im Becken des Stadthallenbades erlebte Christian Giefing, Teil des Project Teams des Österreichischen Leistungssportzentrums in der Südstadt, weitere Sternstunden. Der 17-Jährige Junioren-Europameister gewann im Rahmen der internationalen Meisterschaften die Kurzbahntitel über 100, 200, 400 und 800 m Freistil, wurde über 200 m Lagen Zweiter, unterbot vier EM- und fünf Junioren-EM-Limits sowie zwei österreichische U18-Rekorde (800 Freistil, 200 Lagen). Weitere Limits verzeichneten die LSA-Schützlinge Valentin Bayer (EM, 50 m Brust), Noah Zemansky (EM, Staatsmeister über 400 m Lagen) und Nikita Semashko (Junioren-EM, 200 m Delfin).

Die zahlreichen Fans bei der Staatsmeisterschaft im Triathlon-Sprint in der Seestadt Aspern wurden zu Augenzeugen eines denkwürdigen Comebacks. Julia Hauser entschied die Titelkämpfe zehn Monate nach ihrem schweren Radsturz auf der Donauinsel nach beeindruckender Aufholjagd im Lauf-Split mit 16 Sekunden Vorsprung für sich. Die 32-Jährige, die seit ihrer schweren Verletzung von Leistungssport Austria vor allem sporttherapeutisch intensiv betreut wurde, steigt Mitte Juni auch wieder in das internationale Renngeschehen ein – rechtzeitig vor dem Beginn der Olympia-Qualifikation. Diese hat auch Julian Piller im Fokus, der 21-jährige LSA-Klient belegte im Herrenbewerb hinter zwei Triathlon-Routiniers den vielbeachteten dritten Platz.

Im Fechten wurde das Florett-Einzel der Herren zum Triumphzug der Südstadt-Riege. Lauro Falchetto (Bild) sicherte sich auf dem Rathausplatz mit erst 17 Jahren seinen ersten Staatsmeistertitel. Auf den Plätzen landeten Moritz Lechner und Jaden Nemec, alle drei werden puncto Krafttraining von Leistungssport Austria betreut. Ebenso wie Jan Schumann, der sich zunächst im Degenbewerb gegen Mitfavorit Josef Mahringer durchsetzen konnte, sich erst im Finale dem ungleich routinierteren Alexander Biro im Sudden Death geschlagen geben musste.

© Sport Austria Finals/Johannes Friedl (Flag), Nils Lang (2/Schwimmen), Michael Meindl (2/Fechten)

Im Flag-Football der Frauen durften die DeLaSalle Saints über ihren dritten Meistertitel seit 2023 jubeln – und damit auch Nationalspielerin Karoline Kugler (im Bild links), gleichzeitig Sportmedizinerin bei Leistungssport Austria. Die Saints verloren zwar das Endspiel gegen die Finals-Titelverteidiger Domzale Tigers aus Slowenien, standen aber bereits davor als nationale Meister fest. Die nächste Bewährungsprobe wartet auf Kugler und ihre Saints-Teamkollegin Sophie Spitzer mit der Nationalmannschaft Mitte Juni beim Einladungsturnier mit Mexiko und Deutschland im AFBÖ-Zentrum in Wien-Simmering.