LSA stärkt Integrität durch Ausbildung eigener Präventions- und Schutzbeauftragten
Respekt, Sicherheit und Schutz vor sexualisierter Gewalt im Fokus / Workshop für alle Mitarbeiter:innen von Leistungssport Austria für Juni fixiert
Ein sicheres Umfeld, in dem sich junge Menschen frei entfalten können – nicht mehr und nicht weniger muss der Anspruch des organisierten Sports und seiner Institutionen sein, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufrechtzuerhalten bzw. in einigen Fällen wiederzuerlangen. Auch bei Leistungssport Austria sind sich alle Mitarbeiter:innen bewusst, dass insbesondere der Kinder- und Jugendsport klare Verhaltensregeln, transparente Strukturen und geschulte Ansprechpersonen benötigt, um allen Erwartungen von Athlet:innen, Eltern und Betreuungspersonen zu genügen.

Nachdem schon bisher erweiterte Strafregisterauszüge für alle LSA-Bediensteten verpflichtend waren, wurde nun die nächste Maßnahme im Rahmen einer Integritätsoffensive gesetzt – Petra Achleitner und Vorstand Stefan Grubhofer ließen sich bei 100 % Sport bzw. der Vertrauensstelle vera*sport zu Präventions- und Schutzbeauftragten ausbilden. “Wir arbeiten tagtäglich mit vielen jungen Athletinnen und Athleten aus dem Österreichischen Leistungssportzentrum oder der Ballett-Akademie. Deshalb sind wir nicht nur sehr bedacht darauf, das Risiko von Grenzverletzungen, Diskriminierung oder gar sexualisierter Gewalt bestmöglich auszuschließen, wir wollen auch für unerwünschtes Verhalten sensibilisieren”, erklärt Grubhofer (im Bild links mit Jana Bayerl, Referentin 100 % Sport, Sportpsychologin Andrea Engleder und Petra Achleitner).
Zu den Kernaufgaben der Präventions- und Schutzbeauftragten zählen die Verankerung von Schutzkonzepten in der jeweiligen Organisation, ihre Funktion als Kontaktperson für Beratungen, aber auch für Verdachtsfälle sowie die Unterstützung bei der Organisation von Sensibilisierungsmaßnahmen und Weiterbildungen. Eine solche findet im Juni in Form eines eintägigen Workshops für alle Mitarbeiter:innen von Leistungssport Austria statt. Grubhofer: “Unser Ziel ist es, uns im Bereich der Integrität auf allen Ebenen stetig weiterzuentwickeln. Weil wir davon überzeugt sind, damit nicht nur das Wohl der Sporttreibenden langfristig zu sichern, sondern auch die Qualität und Glaubwürdigkeit des organisierten Sports insgesamt.”




