LSA-Expert:innenwissen steht weiter hoch im Kurs
Sportwissenschaftler Christoph Triska referierte bei Vortragsreihe der MedUni Wien, Anthropometrie-Doyenne Marietta Sengeis war bei EINS-A Athletik-Podcast zu Gast.
Die Wissensträger:innen von Leistungssport Austria erfreuen sich als Key Note Speaker und Interviewpartner:innen großer Beliebtheit. In den letzten Tagen konnten Christoph Triska, Leiter der Abteilung Sportwissenschaft, und Marietta Sengeis, Leiterin des Anthropometrie-Departments, ihr Knowhow einmal mehr an Interessierte weitergeben.
Triska folgte dabei einer Einladung der MedUni Wien zur Vortragsreihe Wissen_schafft_Vermittlung. Der gesamte Abend war der Fragestellung “Ausdauer und Kraft – Widerspruch oder Synthese” gewidmet, wobei der LSA-Sportwissenschafter sich des Themas “Concurrent Training aus der Sicht des Ausdauersports” annahm. In seinen Ausführungen stellte Triska (im Bild links mit den Co-Referenten Harald Tschan und Michael Zyskowski) außer Streit, dass Krafttraining für Ausdauersportler:innen definitiv leistungssteigernd wirkt, die Studienlage keine größeren Interferenzeffekte erwarten lässt, jedoch im höheren und höchsten Leistungssegment drei bis (im Idealfall) acht Stunden Pause zwischen den Kraft- und Ausdauereinheiten liegen sollten.

Marietta Sengeis (Bild rechts) wiederum war Gast beim Podcasts EINS-A Athletik. Dabei gab die Anthropologin Einblicke in ihre tägliche Arbeit der Körpervermessung bei Leistungssport Austria, machte deutlich, was Coaches aus der Vielzahl der von ihr mittels Ultraschallmethode gesammelten Daten ableiten können, wie man Risikozeichen während Wachstumsschüben erkennt und warum sich Körperbau, Muskelmasse und langfristiges Potenzial nicht allzu leicht vorhersagen lassen. Sie enträtselte Begriffe und Methoden wie Peak Height Velocity, Khamis-Roche oder Mirwald und erklärt, welche Tücken beim Gewichtmachen im Nachwuchssport lauern. Die 68 Minuten dauernde Folge kann unter https://open.spotify.com/episode/153g36ok6LhMboISvuhV79 nachgehört werden.




