Leistungssport Austria und GAIRRIT, der Spezialist für Höhengeneratoren, -zelte und -kammern, kooperieren zum Wohle der Top-Athlet:innen des Landes.
Mehr rote Blutkörperchen, mehr Hämoglobin, höhere Effizienz der Mitochondrien, Steigerung des Fettstoffwechsels, verbesserte Durchblutung der Muskeln – die mannigfaltigen Effekte des Höhentrainings auf die Ausdauerfähigkeit sind gut erforscht. Ebenso evident sind aber auch die Schattenseiten – großer Zeitbedarf, meist viel Reisetätigkeit, hohe Kosten.
Gerrit Glomser, ehemaliger österreichischer Radprofi und zweimaliger Sieger der Österreich-Rundfahrt, beschäftigt sich seit rund 30 Jahren mit den Effekten des Höhentrainings. Weniger im Gebirge, dafür mehr in den eigenen vier Wänden. Unter der Marke GAIRRIT vertreibt und verleiht der 50-Jährige Höhengeneratoren, Höhenzelte und Höhenkammern.
Glomsers Kontakte zu Leistungssport-Austria-Vorstand Gregor Högler mündeten nun in eine langfristige Kooperation zum Thema Höhentraining. GAIRRIT stellt den Top-Athlet:innen, die vom Bundesinstitut für den Leistungs- und Spitzensport betreut werden, fünf Höhenzelte und die dafür notwendigen Generatoren zur Verfügung. Schon bisher waren zwei Zelte bei Leistungssport Austria in Verwendung, unter anderem steigerten damit Bahnrad-Weltranglistenleader Tim Wafler und 800-m-Ass Raphael Pallitsch ihre Ausdauerwerte.

Gregor Högler, Raphael Pallitsch, Tim Wafler und Gerrit Glomser (v.li.) mit dem “6-pack”. © Andreas Wimmer
Mehr Komfort als die Nutzung eines Höhenzeltes bietet naturgemäß die Möglichkeit, das Höhentraining ins Wohn-, Fitness- oder Schlafzimmer zu verlagern. Mit Hilfe von sechs Generatoren (im Bild das Modell “6-pack”) kann ein 20-Quadratmeter-Raum mit einer Höhe von 3 Metern bei einer Lufttemperatur von 20 Grad in weniger als zwei Stunden in eine Gebirgsregion von 2000 Meter Seehöhe verwandelt werden. Die Hypoxie kann dann zum Beispiel für Trainingseinheiten oder auch zum Schlafen in sauerstoffarmer Luft genutzt werden.
Sportvorstand Gregor Högler: “Mit Höhenkammern und Höhenzelten können sehr ähnliche Effekte wie bei ,echtem’ Höhentraining erzielt werden. Sie sind auch hervorragend geeignet, um Athletinnen und Athleten auf einen entsprechenden Trainingskurs vorzubereiten, sodass die sonst unerlässliche Adaptionsphase in der Höhe entfallen kann. Ebenso lassen sich die Effekte eines Aufenthalts in der Höhe über einen längeren Zeitraum erhalten. Die neuartigen Methoden zur Messung der Hämoglobinmasse und damit der Wirkungen auf die Ausdauer sind eine zusätzliche Bereicherung, weil die Reaktion des Körpers auf die Reize der Hypoxie genau erfasst wird. Wir sind deshalb sehr erfreut über die Kooperation mit GAIRRIT, die nun noch viel mehr Hochleistungssportler:innen die Möglichkeit gibt, von den Vorzügen des Höhentrainings zu profitieren.”







Nun gilt es, die beeindruckenden Kraftwerte in Ergebnisse umzuwandeln – am besten gleich beim Grand Prix am Sonntag in Zagreb, dem ersten internationalen Antreten der beiden Wiener Judoka nach rund einem halben Jahr. Nach dem Bundesliga-Final-Four steht Ende November mit dem Grand Slam in Abu Dhabi ein großer Höhepunkt ins Haus, bevor im Februar 2026 die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Los Angeles startet. Markus Moser: “Es könnte uns im Kampf um die Tickets für LA 2028 nichts Besseres passieren als zwei international konkurrenzfähige Schwergewichte, die einander zu Höchstleistungen pushen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Krafttraining bei Leistungssport Austria den Grundstein dafür gelegt haben.”
Leistungssport Austria setzt seinen Schulterschluss mit allen relevanten Stakeholdern im österreichischen Sport fort. Nach intensiven Kennenlern- und Vernetzungsrunden mit Fachverbänden, ÖOC und Olympiazentren folgte kürzlich ein intensiver Austausch mit dem Österreichischen Bundesnetzwerk Sportpsychologie (ÖBS).
Bereits on air bei Spotify und Apple Podcasts: Folge 1 mit Pia Barasch (großes Bild links), der österreichischen Schauspielerin (“Bergdoktor”, “SOKO Donau”, “SOKO Kitzbühel”, “Schlosshotel Orth”, “Forsthaus Falkenau”, “Rosenheim Cops”, “Tatort”…), Sängerin (Album “Zwischen zwei Welten”) und Sprecherin.




Högler und Grubhofer nützten das Forum zum Austausch auf internationaler Ebene, aber auch zu weiteren Gesprächen mit ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch, den OZ-Leitern Sebastian Manhart (V), Christian Raschner (T) und Christian Schiefermüller (S) sowie Franz Hinterkörner, Sportwissenschaftler am Olympiazentrum Oberösterreich in Linz (alle im Bild links). Abgerundet wurde die Reise mit einem Besuch im finnischen Olympiazentrum in Vuokatti. Vorstand Högler: “Beeindruckend, wie Finnland puncto Infrastruktur aufgerüstet hat.”





