Bestürzung über unerwarteten Tod des OSV-Sportdirektors / Vorstand Högler: „War einer, der mit Kompetenz und Menschlichkeit auf der Seite der Sportler:innen stand“
Die Nachricht traf alle unvorbereitet und wohl deshalb umso härter. Walter Bär, Sportdirektor des Österreichischen Schwimmverbandes, tot! Mit nur 56 Jahren und völlig unerwartet. Der Schock sitzt tief – bei den Athlet:innen, im Schwimmverband, im gesamten Sport – natürlich auch bei Leistungssport Austria.
Walter Bär war beim Bundesinstitut für den Leistungs- und Spitzensport ein gern gesehener Gast und hoch geschätzter Partner. LSA-Sportvorstand Gregor Högler: „Ich habe unseren offenen und konstruktiven Austausch immer sehr genossen. Walter war einer, der mit Kompetenz und Menschlichkeit immer an der Seite der Sportlerinnen und Sportler stand. Und der es als seine wichtigste Aufgabe verstand, den Sport besser zu machen. Diese Hingabe für die Sache und sein tiefes Verständnis für den Sport werden wir alle schmerzlich vermissen.“
Walter Bär wechselte nach seiner Schwimmkarriere die Seiten und begann eine erfolgreiche Trainerkarriere, unter anderem in Eisenstadt, beim ASV Wien und im ÖLSZ in der Südstadt. Dabei coachte und begleitete er unter anderem österreichische Aushängeschilder wie Felix Auböck oder Maxim Podoprigora. Am 1. September 2018 übernahm der Mödlinger die Position als Performance Director beim Österreichischen Schwimmverband. Auch in dieser Zeit verbuchte er zahlreiche Erfolge wie die WM-Titel der Alexandri-Schwestern 2023 und 2025, die Kurzbahn-WM-Goldmedaille von Felix Auböck 2021 oder das EM-Gold der Lagen-Staffel 2024.
Auch LSA-Wirtschaftsvorstand Stefan Grubhofer zeigt sich vom Ableben des Schwimm- und Sportexperten schwer betroffen: “Mit Walter standen wir in einem sehr engen und regelmäßigen Austausch – zuletzt noch am vergangenen Wochenende. Selbst in seiner Freizeit war er erreichbar, wenn es um den Sport und vor allem um die Athletinnen und Athleten ging. Bei allem Leistungsdruck hat er nie vergessen, dass hinter jeder Leistung ein Mensch steht. Sein plötzlicher Tod trifft uns sehr. Walter hinterlässt eine große Lücke – als Experte, aber noch viel mehr als Mensch.
Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahe standen. Ruhe in Frieden, Walter!



















Nun gilt es, die beeindruckenden Kraftwerte in Ergebnisse umzuwandeln – am besten gleich beim Grand Prix am Sonntag in Zagreb, dem ersten internationalen Antreten der beiden Wiener Judoka nach rund einem halben Jahr. Nach dem Bundesliga-Final-Four steht Ende November mit dem Grand Slam in Abu Dhabi ein großer Höhepunkt ins Haus, bevor im Februar 2026 die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Los Angeles startet. Markus Moser: “Es könnte uns im Kampf um die Tickets für LA 2028 nichts Besseres passieren als zwei international konkurrenzfähige Schwergewichte, die einander zu Höchstleistungen pushen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Krafttraining bei Leistungssport Austria den Grundstein dafür gelegt haben.”
Leistungssport Austria setzt seinen Schulterschluss mit allen relevanten Stakeholdern im österreichischen Sport fort. Nach intensiven Kennenlern- und Vernetzungsrunden mit Fachverbänden, ÖOC und Olympiazentren folgte kürzlich ein intensiver Austausch mit dem Österreichischen Bundesnetzwerk Sportpsychologie (ÖBS).
Bereits on air bei Spotify und Apple Podcasts: Folge 1 mit Pia Barasch (großes Bild links), der österreichischen Schauspielerin (“Bergdoktor”, “SOKO Donau”, “SOKO Kitzbühel”, “Schlosshotel Orth”, “Forsthaus Falkenau”, “Rosenheim Cops”, “Tatort”…), Sängerin (Album “Zwischen zwei Welten”) und Sprecherin.